sozialste-FirmaIm Rahmen der Firmenläufe Oberpfalz wurde in diesem Sommer bei den Firmenläufen Amberg-Sulzbach und Schwandorf die sozialste Firma der Oberpfalz gesucht. Sein Engagement konnte man unter Beweis stellen, indem man Spenden für das Projekt HAYAG sammelte, das arme Kinder auf den Philippinen unterstützt.

Vor wenigen Tagen wurde, im Rahmen einer großen Spendengala, die Firma eurotherm aus Sulzbach-Rosenberg zum zweiten Mal mit dem Titel „Sozialste Firma“ ausgezeichnet. Wir haben uns mit der Geschäftsführerin Frau Futterknecht unterhalten. Es konnte an HAYAG eine Gesamtsumme von 5464,17 Euro übergeben werden.

Sozialste Firma - OFL-2014_(Bildquelle Hayag)-2

Vielleicht kennen Sie diese Aussage von Laotse:
„Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man unterlässt.“

Frau Futterknecht, was macht Ihre Firma genau und wie viele Mitarbeiter hat Eurotherm?
Marianne Futterknecht: eurotherm stellt rein ökologische Natursteinheizungen her. Sie geben eine gesunde und naturgemäße Wärme für Menschen, Tiere, Pflanzen und Gebäude ab. Durch die erwärmte Gebäudehülle wird die Wärme wieder in die einzelnen Räume abgegeben. Das Unternehmen beschäftigt derzeit  18 Mitarbeiter.

Wo ist eurotherm überall zu bekommen und wo wird das Produkt überall verwendet?
Marianne Futterknecht: Das Produkt ist bundesweit über den Elektrofachhandel zu erhalten und wird in Neubauten, Altbausanierungen, Hallen, Kirchen Tierheimen, Tierparks, Gärtnereien und Firmengebäuden verwendet.

Sie sind nun zweimal hintereinander „Sozialsten Firma“ der Oberpfalz geworden, wie kam es dazu und wie hat sich das auf das Geschäftsfeld ausgewirkt?
Marianne Futterknecht: Das soziale Projekt Hayag habe ich über den jetzigen Vorstand Herrn Siegfried Kreuzer (Unternehmer) kennengelernt. Als ich die Kinder auf dem Flyer in Ihrer Not sah, hat sich mein Herz geöffnet und es war um mich geschehen. Denn das Feedback von der Liebe durfte ich von Kind an empfangen, es war leicht für mich Hayag einzubinden. In meinem Geschäftsfeld hat es sich gigantisch bei den Kunden ausgewirkt, ich kann es einfach jedem Unternehmer empfehlen.

Wie haben Sie sich, Ihre Mitarbeiter und die anderen Unternehmen zum Spenden gebracht?
Marianne Futterknecht:  Ich habe Ihnen das Prinzip meiner Oma dargelegt, und dies war „Mädl, gib immer einen kleinen Teil ab, du bekommst es dreifach zurück“. Sie hatte immer sehr viel Kraft und Liebe auf alle Menschen ausgestrahlt und führte ein innerlich reiches Leben.

Wird es ein Triple 2015 geben!?
Marianne Futterknecht: Ja, das wird es geben, in meinen Augen trägt dies zum Fundament eines Unternehmens bei.

An dieser Stelle bedanke ich mich noch einmal ganz herzlich bei allen Spendern!